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Perspektivenwechsel

Göteborgs runden Geburtstag auf dem Wasser feiern

Göteborg feiert in diesem Jahr den 400. Geburtstag – somit ist die Stadt an der Westküste Schwedens vor allem jetzt eine Reise wert. Knapp 600.000 Einwohner leben hier, und Göteborg ist bekannt für seine zahlreichen Kanäle, gemütlichen Cafés, den Vergnügungspark Liseberg und einen phantastischen Schärengarten quasi direkt »vor der Tür«. Die Hafenstadt ist gut zu Fuß zu erkunden, aber auch sehr wassersportfreundlich. Grund genug für Christiane Flechtner, Göteborg einmal aus der Kajakperspektive zu erleben.

Text/Bilder: Christiane Flechtner

Das Wasser spritzt kühl ins Gesicht und erfrischt in der schon heißen Morgensonne, als das Kajak im kleinen Yachthafen Lilla Bommens Hamn ins Wasser rutscht. Die ersten Paddelschläge sind noch zögerlich, doch dann werden die Abläufe sicherer, das eigene Grinsen im Gesicht breiter. So fühlt sich also Schweden an! Das bunte Göteborg immer links von uns, machen wir uns ein erstes Bild von der zweitgrößten Stadt Schwedens, die nun schon zum vierten Mal in Folge von der internationalen Organisation ICCA als nachhaltigstes Reiseziel der Welt ausgezeichnet wurde. Außerdem wurde sie zusammen mit dem spanischen Malaga zur europäischen Hauptstadt für smarten Tourismus 2020 ernannt und ist auf Platz 1 der »Best in Travel«-Liste von Lonely Planet. Und auch wir sind ganz umweltfreundlich unterwegs und bewegen unsere Kajaks – nur von unserer Muskelkraft angetrieben – durch das kühle Nass.

Als wir vom kleinen Hafen in den Fluss Göta älv einbiegen, werden die Wellen höher und bilden kleine Schaumkronen. Sie brechen an einem weißen Koloss, der majestätisch in den Himmel ragt. »Das große Segelschiff hier ist die Viking«, erklärt unser Kajakguide Natalie Gevert. »1906 in Dänemark gebaut, wurde sie viel in Südostasien eingesetzt. Doch heute wird das Segelschiff als Hotel und Restaurant genutzt. Das hat folgenden Grund: Mit seinem 55 Meter hohen Mast kann es den Hafen nicht mehr verlassen, denn es passt nicht unter der 45 Meter hohen Brücke hindurch«, fügt die 25-Jährige hinzu, die hauptsächlich mit Touristen die schöne Stadt am Kattegat vom Wasser aus ganz neu erlebbarmacht. Seit sieben Jahren paddelt sie mit Kajakfans durch das große Hafengebiet und die Kanäle der Universitätsstadt und kennt sich auf den Wasserwegen bestens aus.

 
 

Den kompletten Beitrag lesen Sie in der kajak-Magazin Ausgabe 4/2021!

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