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Highway through Norway

Norwegens wilde Wasser

Paddeln in Norwegen – das steht für haushohe Wasserfälle und beängstigende Wassermassen. Doch nicht nur für »Wahnsinnige«, auch für ambitionierte WW-III- und -IV-Paddler ist Norwegen eine Reise wert. Christian Zicke nimmt die Leser mit auf den Roadtrip zu den Klassikern Südnorwegens und zeigt die schönsten Flüsse bis maximal Wildwasser IV.

»Norwegen? Das ist doch das Land der haushohen Wasserfälle, Kulisse für etliche Kajak-Videos, in denen verrückte Hallodris ihr Leben riskieren!«. Immer wieder, wenn am Paddel-Stammtisch das Gespräch auf Norwegen kommt, spalten sich die Meinungen in zwei Lager: In jene, die von der Vielzahl norwegischer Flüsse schwärmen und in die, die sich schon beim Zuhören gruseln. Doch wie geht es wirklich zu in Norwegen? Wie viel fahrbares Wildwasser für Normalsterbliche findet man im gelobten Land? Genau das wollten wir herausfinden, als wir 2006 das erste Mal in den hohen Norden aufgebrochen sind. Mit einem kleinen Team, bestehend aus lediglich drei motivierten Paddlern, zogen wir los, um erste Erfahrungen auf norwegischem Terrain zu sammeln. 2007 stießen weitere vier Freunde hinzu. Und 2010 waren wir bereits zu elft.

Heute führen wir immer wieder kleine Gruppen durch Norwegen. Keine Stürzer, keine unerschrockenen Wasserfall-Helden, sondern gefestigte Wildwasser-Drei-bis-Vier-Paddler mit solider Rolle und dem Bedürfnis, den Schwierigkeitsgrad kontinuierlich zu steigern und den Paddel-Horizont in Richtung Norden zu erweitern.

Text/Bilder: Christian Zicke

 


 

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 02/2019.

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