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Walensee

Paddeln im Heidiland

Der Walensee gehört zu den schönsten Großseen der Schweizer. Seine tief zwischen den Bergen eingebettete Wasserfläche erinnert viele Besucher schnell an norwegische Fjorde. Dass das Klima hier aber ganz anders ist, zeigt das sonnenverwöhnte Nordufer des Sees, wo gar mediterrane Pflanzen gedeihen. Darüber hinaus erwarten den Paddler grüne Almen am Ufer, aber auch Felswände und Wasserfälle. Mehr als genug Gründe, das Kajak hier zu Wasser zu lassen, dachte sich Björn Nehrhoff von Holderberg.

Umringt von hohen Bergen liegt der Walensee im Osten der Schweiz im Sarganserland. Der im Tourismus für diese Gegend verwendete, geflügelte Begriff ist »Ferienregion Heidiland«. Er verrät, was wir Paddler hier erwarten können: Berge, Almen und Kühe. Nicht ganz zum Heidi-Image passt der 15 Kilometer lange und fjordartige See, der nur zwei Kilometer breit ist und daher zwischen den gewaltigen Bergwänden liegt wie ein überdimensionaler Trog für Riesen.

Sein Wasser gehört zu den saubersten der Schweiz. Auf der von der Sonne verwöhnten Nordseite des Sees herrscht annährend ein mediterranes Klima, das sogar Feigenbäume gedeihen lässt. Dort reichen die Berge bis dicht ans Wasser. Das ist zum einen wegen der landschaftlichen Schönheit bemerkenswert, denn hier finden wir Kanuten Steilwände, unter denen wir entlangpaddeln können. Zum anderen sorgt es dafür, dass es nur wenige Straßen gibt und somit herrliche Ruhe herrscht.

Das Südufer dagegen zeigt ein konträres Gesicht: Straßen jeder Größe und die Bahn begleiten hier den Rand des Sees. Trotzdem findet sich auch hier die eine oder andere Oase der Natur und der Blick sucht seinesgleichen. Wer auch am See campen will, für den eignet sich als Startpunkt z.B. der Campingplatz im Örtchen Murg hervorragend, weil er günstig in der Mitte des Südufers gelegen ist. Wer nur einsetzen will, startet wegen der Parksituation besser an den Enden des Sees in Walenstadt oder Weesen.

Text/Bilder: Björn Nehrhoff von Holderberg

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 06/2017.

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