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Tagliamento

Abenteuer Italien

Paddeln in blaugrünem Wasser und vor faszinierender Bergkulisse – auf dem Tagliamento in Norditalien ist das möglich. Stephan Hörl war auf dem bei Paddlern noch recht unbekannten Fluss mit dem SUP-Board unterwegs.

Wir kannten ihn schon immer, vor allem von der Autobahn aus, so aus der Ferne betrachtet – den Fluss, der unsere unzähligen Fahrten zum Italienischen Meer begleitet hat. Das ungewöhnliche Gewässer, das das kalte Wasser der norditalienischen Berge in seinem scheinbar unendlich breiten, hellen Schotterbett durch das Kanaltal bis in die Adria leitet, den größten unverbauten Fluss Europas – den Tagliamento.

Immer schon zog er uns an mit seiner brillanten blaugrünen Farbe, seinem variablen Lauf und der Illusion von Unberührtheit inmitten einer menschgemachten Kulturlandschaft. Der Wunsch, ihn zu befahren, wuchs mit jedem Mal, und nachdem wir im letzten Dezember entschlossen haben, uns diesen kleinen Traum zu verwirklichen, folgte die nächsten Monate die akribische Planung.

Wir informierten uns über seine Eigenheiten und die möglichen Start- und Endpunkte einer solchen Tour. Bald wurde klar, dass viel von seinem unberechenbaren Wasserstand abhängen und die Dauer unserer Fahrt wohl dadurch bestimmt sein würde, wie lange wir ausreichend tiefes Wasser zum Paddeln vorfinden könnten. Je nach Zeitpunkt und Intensität der Schneeschmelze und den Niederschlägen im Gebirge kann sich das Wesen des Tagliamento binnen kurzer Zeit deutlich verändern. So planten wir Ausrüstung und Proviant, fanden Erfahrungsberichte von Kanuten mit Kajaks, jedoch nichts über Stand Up Paddler, und fühlten uns wie echte Pioniere.

Text/Bilder: Stephan Hörl

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 05/2017.

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